Babybaumwiese in Oesterweg
Ein Baum zur Geburt eines Kindes – was 2020 als schöne Idee des Klimaschutzteams der Stadt Versmold begann, ist inzwischen zu einer liebgewonnenen Tradition geworden. Bereits zum sechsten Mal hat die Stadt Familien zur Pflanzung der sogenannten Babybäume eingeladen.
Zwölf neue Obstbäume für den Geburtsjahrgang 2025 erweitern nun die Babybaumwiese und schaffen eine bleibende Erinnerung an die jüngsten Versmolderinnen und Versmolder, teilt die Stadt mit.
Für jeden Monat des Jahres 2025 wurde ein Obstbaum gepflanzt, der den Kindern gewidmet ist, die in diesem Monat geboren wurden. Insgesamt 163 Familien hatte die Stadt Versmold angeschrieben. Die Eltern von 64 Kindern stimmten zu, dass die Vornamen und Geburtstage ihrer Kinder auf der Informationstafel an der Babybaumwiese veröffentlicht werden dürfen. Mit den zwölf neuen Bäumen umfasst die Fläche nun insgesamt 72 Bäume.
Damit die Familien ihren persönlichen Babybaum leicht finden können, gibt es eine große Informationstafel mit einem Übersichtsplan der Wiese. Jeder Baum ist dort mit einer Nummer gekennzeichnet. Ergänzend sind die Jahresbäume für die einzelnen Geburtsjahrgänge dargestellt. Für jeden Monat gibt es ein eigenes Blatt mit den Vornamen und Geburtstagen der Kinder. Die Bäume des Jahrgangs 2025 tragen die Nummern 61 bis 72. Die entsprechenden Nummern sind auch direkt an den Baumpfählen angebracht, heißt es weiter.
Gepflanzt wurden nach Angaben der Stadt erneut verschiedene Obstsorten: Neben Apfel- und Birnbäumen bereichern auch Kirsch- und Pflaumenbäume die Babybaumwiese. Damit sei die Fläche weit mehr als ein Ort der Erinnerung. Als Streuobstwiese biete sie zahlreichen Insekten, Vögeln und anderen Tieren einen wertvollen Lebensraum und trage zur biologischen Vielfalt bei. Auch die Bürgerinnen und Bürger können von der grünen Fläche profitieren: Als Teil der „Essbaren Stadt“ dürfen die Früchte der Babybaumwiese von allen Versmolderinnen und Versmoldern geerntet werden.
Die Pflege der Streuobstwiese übernimmt der Bauhof in Kooperation mit dem Heimatverein Oesterweg.

Übernommen aus dem Haller Kreisblatt mit einem Foto der Stadt Versmold

